Raser auf Passstrassen

Raser

Polizeikampagnen stossen auf positives Feedback

Die Anwohner der Albisstrasse sowie der Bucheneggstrasse sind seit Jahren genervt: Ihre kurvigen Passstrassen nähe Zürich sind bei Motorradfahrenden beliebt und werden übermässig befahren. Jedes Wochenend bildet sich diesselbe röhrende Lärmkulisse. Die Lärmliga hat schon im 2011 darauf aufmerksam gemacht, dass vermehrte Polizeikontrollen nötig wären. In Zwischenzeit hat sich etwas getan:

Die Kantonspolizei Zürich lancierte die Präventionskampagne «Albispassstrasse» im Mai 2013 bereits zum zweiten Mal, da sie im Vorjahr bei den Behörden und der Bevölkerung auf ein positives Feedback gestossen ist.  Ziel der Kampagne ist, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken und die Lärmbelastung durch unverhältnismässig fahrende Motorradfahrenden zu verringern.

Die zwei im Comic-Stil gehaltenen Plakatsujets mit der Aufschrift "ROARRRRR!!! … verboten - Ihre Polizei" erinnern die Motorradfahrenden daran, dass Geschwindigkeitsexzesse nicht toleriert werden und dass sie auf die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen haben. Auf dem zweiten Plakat symbolisieren ein weisses Kreuz und ein zerbrochenes Helmvisier die möglichen Folgen übersetzter Geschwindigkeit. Die Plakate stehen an der Albispassstrasse und der Buchenegg sowie an den Zufahrtsstrassen zu diesen beiden „Pässen“. Selbstverständlich setzt die Polizei während der Kampagnendauer auch auf vermehrte verkehrspolizeiliche Kontrollen an der Albispassstrasse und der Buchenegg.

Der Verein AnStoss (für Lebensqualität am Berg) wehrt sich seit Jahren gegen übermässigen Lärm und übersetzte Geschwindigkeiten von Motorrädern und Autos an der Stoosstrasse. Seit März 2015 läuft hier die neue Kampagne der Kantonspolizei St. Gallen gegen den Lärm mit Plakaten «Lärm vermeiden», häufigen Polizeikontrollen und einer semistationären Radarstation. www.lärmanstoss.ch

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